Der gestalterische Studiengang Mode Design (B.A.) vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten des Entwurfs, der Realisation und der Visualisierung von Mode. Die Auseinandersetzung mit Gestaltung, theoretischer Herleitung und Begründung und der Präsentation und Inszenierung hat neben der Entwicklung branchenspezifischer Kompetenzen die Ausbildung einer eigenen künstlerischen Handschrift zur Zielsetzung. Der konzeptionelle Ansatz der Entwurfsarbeit wird an der Auseinandersetzung mit Formgebung, Material und konstruktiven sowie fertigungstechnischen Erfordernissen entwickelt und in künstlerischen Projekten umgesetzt.
Der Studiengang Mode Design (B.A.) wird an der AMD als grundständiger siebensemestriger Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) angeboten. Der Studiengang ist als modularisiertes Lehrsystem konzipiert und beinhaltet die Kombination verschiedener Lehrinhalte zu thematischen Blöcken. Diese Module kombinieren im Studienverlauf unterschiedliche Fächer miteinander, um bewusst eine gegenseitige Beeinflussung der Inhalte der verschiedenen Fächer zu erzielen. Die Module tragen damit zum einen den heutigen Veränderungen in der Praxis durch Interdisziplinarität Rechnung. Zum anderen wird gezielt vernetztes Denken und die Darstellung von komplexen Sachverhalten in ihrem Gesamtzusammenhang gefördert. Das modularisierte Lehrsystem eröffnet neue, über fachspezifisches Wissen hinausgehende Kompetenzen. Der Studienablauf ist in drei Studienabschnitte gegliedert.
In dem modularisierten Studiengang Mode Design (B.A.) werden im ersten Studienabschnitt (A) in den Modulen „Form + Linie I-II“, „Material + Realisation I-III“ und „Gestaltung + Darstellung I-II“ grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Entwurf, Konstruktionssystemen, Fertigung, Material und Visualisierung gelehrt. Daneben dienen Lehrveranstaltungen zur Geschichte und Theorie der Gestaltung der theoretischen Fundierung. Die Module „Konzept + Design I“ und „Mode + Darstellung“ erhöhen den Anspruch an Entwurf, Visualisierung und Umsetzung und vermitteln zum Studienabschnitt B.
Der zweite Studienabschnitt (B) baut mit Vertiefungs- und Wahlmodulen auf dem Studienabschnitt (A) auf und erweitert mit den Modulen „Mode + Identität I-II", „Mode + Technologie I-II", „Produkt + Viisualisierung I-II" sowie den Wahlmodulen „Konzept + Inszenierung“, „Produkt + Kommunikation I-II", „Forecasting + Visualisierung I-II“ und einigen anderen die Lehrinhalte mit dem Ziel der Entwicklung konzeptionell geprägter und theoretisch fundierter Entwurfskompetenz. Die Wahlmodule werden interdisziplinär mit den Studiengängen Raumkonzept und Design (B.A.) und Mode- und Designmanagement (B.A.) angeboten. Neben dem Verständnis für Entwurfsprozesse stehen hier die Wechselwirkungen zwischen Entwurf, Material, Konstruktion und Realisation im Zentrum und werden in Projekten erarbeitet. Lehrveranstaltungen zur Ästhetik und Modetheorie sowie zu Modemarketing und Designrecht erschließen theoretische Bezugsfelder und branchenspezifische Kompetenzen der Vermarktung von Mode. Das Studium schließt mit der Bachelor-Prüfung im Studienabschnitt (C) ab.
