Die Studiengänge der AMD bilden in einem anwendungsorientierten Bereich der Künste und Wissenschaften aus. Sie reagieren deshalb auf die sich verschiebenden und immer stärker vernetzenden Berufsbilder mit einer Lehre, die neben wissenschaftlichen Grundlagen berufsfeldbezogene Qualifikationen, interdisziplinäres Arbeiten und Methodenkompetenz vermittelt. Die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen wird damit garantiert.
Die grundständigen Studiengänge der AMD folgen der Idee des Bologna-Prozesses mit einer gestuften, modularisierten und durch ein Leistungspunktesystem europaweit gültigen Studienstruktur. Sie bieten als Studienabschlüsse den Bachelor of Arts (B.A.). Die Modularisierung an der AMD bedeutet die sinnvolle Kombination verschiedener Lehrveranstaltungen innerhalb thematischer Blöcke. Sie bewirkt damit, dass das Studium den heutigen Bedingungen stärkerer Vernetzung in der Praxis Rechnung trägt. Darüber hinaus führt diese Lehrform zu wechselseitiger Anschlussfähigkeit der Inhalte in unterschiedlichen Fächern.
Nach einem fachspezifische Grundlagen vermittelnden, ersten Studienabschnitt wird eine erhöhte Flexibilität im zweiten Studienabschnitt auch zwischen den verschiedenen Studiengängen möglich. Einzelne Module dienen als Schnittstellen zwischen den Studiengängen und Fachbereichen und führen so die Interdisziplinarität der Lehre fort. Zugleich können die Studierenden über den Weg der Wahlmodule ihrem Studium individuelles Profil verleihen und eigene thematische Schwerpunkte setzen. Die Modularisierung eröffnet auf diesem Wege neue, über fachspezifisches Wissen hinausgehende Kompetenzen.
Das modularisierte Studium an der AMD verfügt darüber hinaus über unterschiedliche Instrumente zur Sicherung einer dezidiert praxisnahen Ausrichtung. Schwerpunkt des anwendungsorientierten Lehr- und Forschungsprofils sind die Praxisprojekte, die in Kooperationen zwischen Lehrenden verschiedener Kompetenzen, Studierenden verschiedener Studiengänge sowie Bildungsinstitutionen und Unternehmen entstehen. Die Organisation und Gestaltung dieser Projekte in Form von Ausstellungen oder angeleiteten, gemeinsam ausgearbeiteten Lehrprojektkooperationen mit Unternehmen der Design- und Textilbranche sind dabei wichtige, selbst verantwortete Teilprojekte der Fächer und Studiengänge. Sie verstehen sich als Übung von Präsentationsformen und kommunikativen Fähigkeiten sowie als Einübung in die Erfordernisse der Praxis. Sie sind damit ein wichtiger, integraler Bestandteil der Ausbildung.
Ziel der AMD ist es, die Studierenden mit einer hervorragenden Qualifikation auszustatten. Diese orientiert sich einerseits am neuesten Stand von Forschung und künstlerischer Lehre und andererseits daran, bedarfsgerecht auf Anforderungen und Entwicklungen des Arbeitsmarktes zu reagieren. Mit dem Bachelor of Arts wird ein Abschluss angeboten, der international nachgefragt wird und die gezielte Weiterbildung auf postgradualem Niveau möglich macht.